„Die Reise nach Jerusalem“ – Eine Filmvorführung im Karolinenheim am 7. und 8 April 2017

9. März 2017
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Sonneberg/ Jerusalem. „Die Reise nach Jerusalem“ ist der siebente abendfüllende Dokumentarfilm des Sonneberger Stadtführers, Zauberkünstlers und Filmemachers Roland Wozniak. Als Vorsitzender des Film- und Videovereins SON-Film e.V. präsentierte Wozniak mit seinen Vereinsfreunden die vergangenen Jahre, Filme über die heimische Region und die traditionellen Handwerke. Mit seinem Filmen über das Handwerk der Peitschenstockmacher und über das einstige Kurhaus Sophienhöhe begeisterte Wozniak erst vergangenes Jahr die Zuschauer in Frankenheim.

Aufführung des Filmes im Karolinenheim Frankenheim am 7. und 8. April 2017 – jeweils um 19 Uhr

Eintritt 5,- €

Um Voranmeldung wird gebeten – im Karolinenheim oder bei Sabine Abe (Tel. 036946 – 31418)

In seiner ersten Soloproduktion führt uns Wozniak durch Israel und Palästina, zu den Schauplätzen der biblischen Geschichten. „Meine Vereinsfreunde arbeiten bereits an der nächsten Geschichte übers Sonneberger Land, die ist frühestens nächstes Jahr fertig. Die jährlichen Filmpräsentationen sind mittlerweile zum festen Bestandteil des Sonneberger Kulturkalenders geworden, so präsentiere ich in diesem Herbst eine filmische Reise, die uns etwas weiter weg führt“, erklärt uns Wozniak seine Eigenproduktion.

Jerusalem, über 5.000 Jahre alt, ist die heilige Stadt für Juden, Christen und Muslime. Unsere Vorstellungen vom Heiligen Land sind geprägt, durch die biblischen Geschichten, durch die in den Kirchen und Weihnachtsstuben aufgestellten Krippenlandschaften und durch die Nachrichtenbilder über den Nahostkonflikt. Galiläa bezeichnet man auch als das „fünfte Evangelium“ und in der Tat, wer den Landstrich besucht, sieht die alten überlieferten Geschichten in einem neuen Licht.

Sonnebergs Stadtführer und Filmemacher Roland Spielmann, alias Roland Wozniak begleitete im Februar 2016 eine Pilgergruppe aus Sonneberg auf ihrer Reise ins Heilige Land. Auf den Spuren Jesu durch Israel und Palästina, war er mit der Kamera dabei. In seinem siebenten abendfüllenden Dokumentarfilm führt uns der Filmemacher zu den Originalschauplätzen der biblischen Geschichten. Von Nazareth über Bethlehem, nach Jerusalem, wir sehen die Wüste von Galiläa, Jericho, die älteste Stadt der Welt und die subtropischen Landschaften vom See Genezareth. Vom Jordan geht es zum Toten Meer, mit 400 m unter dem Meeresspiegel, zum tiefsten Ort der Erde.

Von der Geburtskirche in Bethlehem bis zur Grabeskirche in Jerusalem, „quasi“ von Weihnachten bis Ostern, besuchten wir Orte die traditionell mit dem Wirken Jesu in Verbindung gebracht werden und archäologisch belegte Originalschauplätze. Pilger heute, erleben im Heiligen Land  ebenso touristische Elemente, wie ein Urlauber an der Begegnung mit Jesus kaum vorbeikommt.

Der Film ist kein kulturhistorischer Reiseführer und auch kein allumfassender Bibelbericht, wer Roland Spielmann von seinen Erlebnisführungen kennt, weiß, dass er seine Zuschauer nicht mit Zahlen und Fakten erschlägt, vielmehr führt er sie auf emotionale Weise in ein Land, wo die Wurzeln von Morgenland und abendländischer Kultur verschmelzen. Ein Film für Christen ebenso, wie für all jene, die mit Kirche bisher kaum Berührung haben.

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