Corona – Landratsamt schränkt Publikumsverkehr ein

16. März 2020
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Publikumsverkehr im Landratsamt wird eingeschränkt:
Bürger sollen möglichst auf Amtsgänge verzichten

Der Koordinierungsstab des Landkreises Schmalkalden-Meiningen hat entschieden, das Landratsamt Schmalkalden-Meiningen ab sofort bis auf Weiteres für den Besucherverkehr stark einzuschränken. Die Außenstelle in Schmalkalden ist geschlossen. Die KFZ-Außenstelle in Meiningen-Dreißigacker bleibt in reduzierter Form geöffnet. Mit Wartezeiten ist zu rechnen.

Generell erfolgt der Zugang im Landratsamt in Meiningen zu den bekannten Öffnungszeiten ab sofort nur noch unter vorheriger telefonischer Anmeldung bzw. über die Rufnummer der Zentrale unter Tel.: 03693/485-0. Von dort aus werden die Bürger bei unaufschiebbaren Terminen auf direktem Weg zum Sachbearbeiter geleitet. Mit Wartezeiten am Eingang vor Haus 2 ist daher zu rechnen. Auf der Internetseite des Jobcenters unter www.lra-sm.de/jobcenter/ können Bürgerinnen und Bürger auch weiterhin über das Kontaktformular ihre Anliegen vorbringen. Zudem können sie sich auch per E-Mail: info@lra-sm.de an die Kreisbehörde werden.

Die Landrätin appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, Anliegen oder Anfragen mit der Kreisbehörde, wenn möglich, telefonisch zu erledigen und bei notwendigen Behördengängen die strikten Hygienehinweise, die unter anderem auch auf der Internetseite des Landkreises (www.lra-sm.de) zu finden sind, zu beachten.

Man folge so den Empfehlungen des Bundes und des Freistaates Thüriungen, wonach auf möglichst viele Sozialkontakte verzichtet werden soll, erklärt Landrätin Greiser und bittet die Bürger um ihre Unterstützung. „Wer keinen absolut dringenden und unaufschiebbaren Grund hat, sollte idealerweise auf einen Besuch im Landratsamt verzichten“, um das Risiko einer Infektion für Mitarbeiter und Besucher so gering wie möglich zu halten. Es ist notwendig, dass der Amtsbetrieb in wichtigen Bereichen nach wie vor möglich ist „Viele Dinge können auch auf dem Postweg oder telefonisch erledigt werden“, erklärt die Landrätin.

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