Corona – Wann kann bzw. muss ich zum Test ? Zentrale Abstrichstelle in Meiningen

21. März 2020
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Wann kann bzw. muss ich zum Test ?

Dr. Burkard Strauß aus Kaltennordheim schildert den aktuellen Stand am 21.03.2020:

Keine Risikogebiete oder keine direkte Kontaktperson – dann braucht man keinen Abstrich.

Wer krank ist, bleibt generell daheim in eigener Isolation. (Husten, schnupfen, Durchfall, unwohl, andere Krankheitszeichen).

Man darf gerne seinen Hausarzt oder 116 117 anrufen und sich im Zweifel beraten lassen.

Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ist generell aktuell bei auch nur leichter Krankheit möglich.

Wer Kontaktperson/Risikogebiet UND Symptome seitdem hat, 116 117 anrufen und Termin bei der Abstrichstelle geben lassen.

 


 

Pressemitteilung des Landkreises Schmalkalden-Meiningen vom 18.03.2020

Coronavirus: Zentrale Abstrichstellen eingerichtet

Termine nur über Hausarzt oder ärztlichen Bereitschaftsdienst Tel. 116117 /
Kein öffentlicher Zugang

Im Landkreis Schmalkalden-Meiningen werden die Corona-Tests gebündelt. Die Kassenärztliche Vereinigung Thüringen (KVT), viele engagierte Ärzte, die Kliniken im Landkreis und das Landratsamt Schmalkalden-Meiningen haben damit gemeinsam Strukturen geschaffen, um Arztpraxen und die normalen Stationen der Krankenhäuser von Patienten mit Verdacht auf eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus zu entlasten. Wichtig: Termine bei diesen Stützpunkten werden nun über die Tel. 116117 und die ambulant tätigen Ärzte vermittelt. Der Zutritt erfolgt nur mit Termin, einen öffentlichen Zugang gibt es nicht. Ausschlaggebend für die Abstrich-Stützpunkte, sind die Planungsbereiche der Kassenärztlichen Vereinigung. Für den Planungsbereich Schmalkalden-Meiningen wird eine Abstrichstelle in Meiningen eingerichtet, für den Planungsbereich Suhl-Zella-Mehlis in Suhl. Die genaueren Informationen an die Patienten erfolgen über die Hausärzte beziehungsweise über die Tel. 116117.

Wichtig in diesem Zusammenhang: Am besten zu erreichen ist die Tel. 116117 über das Festnetztelefon (möglichst nicht über Handy), da Anrufe entsprechend ihrer Vorwahl direkt an die regionale  Vermittlungszentrale geleitet werden können. Um die Erreichbarkeit über die bundesweite Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes zu gewährleisten, muss die Tel. 116 117 von anderen Anrufen entlastet werden. In den vergangenen Tagen haben sich nach Angaben der KVT an der Tel. 116 117 Anfragen zu jeglichen Themen rund um das Coronavirus (Kinderbetreuung, Umgang mit Reisen, regionale Regelungen zu Beschränkungen des öffentlichen Lebens, …) gehäuft. Dies hat dazu geführt, dass die Tel. 116 117 teilweise überlastet war und für Menschen, die ärztliche Hilfe benötigen, nicht zu erreichen war. Für Auskünfte zu nicht-medizinischen Themen rund um das neuartige Coronavirus gibt es eine Fülle von weiteren Hotlines. Ein Überblick findet sich auf den Internetseiten des Thüringer Gesundheitsministeriums auf www.tmasgff.de/covid-19#c674 und des Landratsamtes Schmalkalden-Meiningen (inklusive des Infotelefons des Landratsamtes) auf www.lra-sm.de. Auch viele Krankenkassen haben für ihre Mitglieder Hotlines geschaltet.

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