Schulranzen TÜV – Kinder sind keine Packesel!

17. Oktober 2013
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Bereits heute klagen 54% der Schulkinder über Rückenschmerzen, die auf das Tragen des Schulranzens zurückzuführen sind. Durch rechtzeitige Maßnahmen lassen sich dauerhafte Beeinträchtigungen des Rückens vermeiden.

Die LVM Serviceagentur Hartmann aus Frankenheim und Peter Thieme von der Kaufmännischen Krankenkasse boten heute in der Grundschule Frankenheim einen qualifizierten und kostenlosen Schulranzen-Check an.

Beim Check wird durch wiegen der Anteil des Ranzengewichts im Vergleich zum Körpergewicht ermittelt. Zudem erhielten alle Kinder Hinweise zum richtigen Tragen ihres Schulranzens und Lösungsansätze bei bestehenden Haltungsschwächen.

Tag für Tag und dies über mehrere Jahre ist das Kind auf seinen Schulranzen angewiesen.

Ein zu schwerer Schulranzen:

– schädigt die wachsende Wirbelsäule,
– führt zu einer schlechten Körperhaltung,
– gefährdet Kinder im Straßenverkehr.

Tipps für Eltern

– Kaufen Sie Ihren Kindern eher einen kleinen, leichten Schulranzen (bis 1,4 kg), denn in einen großen wird auch mehr getragen
– Achten Sie darauf, dass Ihre Kinder nur das in die Schule mitnehmen, was sie wirklich brauchen.
– Überprüfen Sie in der ersten Zeit gemeinsam mit dem Kind alle 14 Tage (wechselnde Wochentage)
den Inhalt des Ranzens und schulen Sie die Aufmerksamkeit ihres Kindes.
– Übertragen Sie Ihrem Kind nach und nach die Verantwortung für den Inhalt des Schulranzens.

Worauf kommt es an:
– Eine ergonomisch geformte, gut gepolsterte Rückenpartie sorgt für erstklassigen Tragekomfort und optimale Drucklastverteilung.
– Wichtig ist, dass beide Trageriemen gut gepolstert, mindestens 4 cm breit, immer gleich eingestellt und straff gezogen sind.
– Große Reflektoren an allen Seiten erhöhen die nötige Verkehrssicherheit.
– Der Schulranzen ist hochformatig, nicht wesentlich breiter als die kindliche Schulter und schließt mit der Oberkante im Nacken ab.

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