Gehölzarbeiten auf der L 3176 zwischen Hilders und Frankenheim/Rhön

24. Juli 2015
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Ab kommenden Montag, den 27.07.2015 werden auf der L 3176 zwischen Hilders und der Landesgrenze nach Bayern in Richtung Frankenheim/Rhön umfangreiche Gehölz- und BaumfĂ€llarbeiten durchgefĂŒhrt.

Die DurchfĂŒhrung der Arbeiten ist zwingend zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit erforderlich. Der vorhandene Baumbestand ist in diesem Bereich von einer Pilzerkrankung befallen, welche schwerwiegende SchĂ€den an den vorhandenen Eschen hervorruft und zum Absterben der BĂ€ume fĂŒhren kann. Aufgrund herabfallender trockener Äste oder bereits abgestorbene Gehölze kann die Verkehrssicherheit daher in diesem Bereich nicht mehr gewĂ€hrleistet werden. Aus diesem Grund ist im Rahmen der GrĂŒnpflege die Beseitigung von Totholz an insgesamt ca. 40 BĂ€umen und die FĂ€llung von 10 Eschen entlang der L 3176 leider unumgĂ€nglich. Die Belange des Naturschutzes werden von Hessen Mobil bei der DurchfĂŒhrung von Gehölzpflegearbeiten immer besonders berĂŒcksichtigt. Daher wurden die geplanten Arbeiten vorab mit der zustĂ€ndigen Naturschutzbehörde abgestimmt.

WĂ€hrend der Gehölzarbeiten erfolgt die VerkehrsfĂŒhrung auf der L 3176 unter halbseitiger Fahrbahnsperrung. Der Verkehr wird wechselseitig mit Regelung durch verkehrsabhĂ€ngig gesteuerte Signalanlagen am Arbeitsbereich vorbeigefĂŒhrt. Zur DurchfĂŒhrung der FĂ€llarbeiten wird der Verkehr auf der Landesstraße kurzzeitig angehalten, indem beide Signalanlagen auf „rot“ geschaltet werden.

Der Erreger des Eschentriebsterbens, ein Schlauchpilz, stammt ursprĂŒnglich aus Ostasien und gelangte ĂŒber asiatischen Eschen nach Europa. Anfang des Jahres 2000 ist der Pilz erstmals auch in Deutschland nachgewiesen worden und verbreitet sich seitdem massiv. Eine Möglichkeit der BekĂ€mpfung gibt es derzeit noch nicht. In vergangenen Jahren begĂŒnstigte die feuchte Witterung in den Hauptvegetationsphasen die Ausbreitung des Pilzes. Weitere begĂŒnstigende Faktoren sind außerdem Standorte mit erhöhter Luftfeuchtigkeit, wie beispielsweise in NĂ€he zu FließgewĂ€ssern, in „Nebellöchern“, oder Standorte mit spĂ€ter Sonne. Die im FrĂŒhjahr und Sommer 2015 auftretende DĂŒrre und Hitze schwĂ€chen den vorhandenen Baumbestrand zusĂ€tzlich. Die Verbreitung des Pilzes erfolgt durch die Sporen, welche im Sommer die gesunden BlĂ€tter infizieren und dem Erreger so das Einwachsen in junge Triebe und StĂ€mme ermöglichen. Typische Symptome sind u. a.: Blattwelke, BlattverfĂ€rbung, abgestorbene Triebe und Äste, RindenschĂ€digungen sowie weit hin sichtbare Kronenverlichtungen. Es bildet sich bestĂ€ndig ein hoher Totholzanteil.

Auch auf der B 278 zwischen Hilders und Tann im Bereich Auersberg sind in den nÀchsten Wochen entsprechende Gehölzarbeiten vorgesehen. Zu den verkehrlichen EinschrÀnkungen werden die Verkehrsteilnehmer daher rechtzeitig vor Beginn der Arbeiten gesondert informiert.

Mehr Informationen zu Hessen Mobil unter www.mobil.hessen.de

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