Gebietsreform – nein, danke! Infoveranstaltung am 21.04.2017 in der Hochrhönhalle

11. April 2017
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Wir laden alle interessieren Einwohner der Region herzlich ein zu einer Veranstaltung im Rahmen des „Thüringer Bürgeraufrufes“.

Freitag, 21. April 2017, um 19 Uhr
Hochrhönhalle Frankenheim

Reichenhäuser Straße 25, 98634 Frankenheim

 

Als Gäste können wir begrüßen:

  • Herrn Harald Kramer (Vorstandsmitglied des Vereins „Selbstverwaltung für Thüringen“)
  • Herrn Wolfgang Fiedler (Mitglied des Thüringer Landtages)
  • Herrn Michael Heym (Mitglied des Thüringer Landtages)
  • Herrn Peter Heimrich (Landrat des Landkreises Schmalkalden-Meiningen)

 

Der Thüringer Bürgeraufruf ist eine Aktion des Vereins „Selbstverwaltung für Thüringen e.V.“, in dem die Gemeinde Frankenheim Mitglied ist. Nachdem das Volksbegehren gegen die geplante Gebietsreform vorerst unterbrochen wurde (Klage der Landesregierung), hat sich der Verein dazu entschlossen, dennoch mindestens 200.000 Unterschriften zu sammeln, um die Haltung der Bevölkerung deutlich zu machen und die Landesregierung zum Einlenken zu bewegen.

Die Veranstaltung soll allerdings nicht nur dazu genutzt werden, um Unterschriften zu sammeln. Uns geht es auch darum, der breiten Öffentlichkeit die Auswirkungen der geplanten Gebietsreform deutlich zu machen.

Daher laden wir neben den Kommunalpolitikern auch alle Einwohner der Region ein, an diesem Abend zu uns nach Frankenheim zu kommen.

Lassen Sie uns gemeinsam ein Zeichen setzen, dass wir mit der Gebietsreform, so wie sie von Rot-Rot-Grün derzeit geplant ist, nicht einverstanden sind.

Neben Informationen und Gastbeiträgen sollen auch die Besucherinnen und Besucher zu Wort kommen, um ihre Meinung zu sagen und um Fragen zu stellen.

Die geplante Gebietsreform ist ein wichtiges Thema für unser Dorf und für alle anderen Gemeinden der Rhön. Es betrifft uns alle!

Daher hoffen wir auf viele Besucher!

Wir freuen uns auf Euch und Sie!

Bitte weitersagen und Freunde einladen!

JA, wir möchten unsere Selbständigkeit behalten, stecken aber natürlich nicht den Kopf in den Sand und tun so, als ob uns das ganze Thema nicht betreffen würde. An eine Fusion mit anderen Gemeinden denken wir für „den Fall der Fälle“. Dabei kann man aber keine Entscheidung aus dem Bauch heraus oder auf Zuruf treffen – zu schwerwiegend wäre diese Entscheidung, man muss tiefgründig prüfen, vergleichen, reden und verhandeln.

Und NEIN, wir verweigern uns damit nicht jeglicher Form der Veränderung. Aus unserer Sicht spricht für die Zukunft nichts gegen eine Zusammenlegung von Verwaltungen – im Rahmen einer größeren VG. Hieraus ergäbe sich zwar keine wesentliche Kostenersparnis, aber diese Maßnahme würde sicher zu einer Verbesserung der Qualität beitragen, könnten sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter doch mehr spezialisieren und müssten nicht eine Vielzahl von Fachgebieten abdecken. Auch die Vertretung im Krankheits- und Urlaubsfall würde wesentlich vereinfacht. Innerhalb einer größeren VG spräche auch nichts dagegen, dass sich einzelne Gemeinden, wenn sie dies wollen, fusionieren – „echte Freiwilligkeit“ ist hier das Stichwort. Dass so etwas funktionieren kann, sieht man beispielsweise an der Zusammenarbeit mit unserer Nachbargemeinde Birx, mit der wir seit einiger Zeit im Bereich des Bauhofes eng zusammenarbeiten.

 

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